Praxis Hochsensibel & Scannertalent      


Ein "Scanner"?

Ein sog. Scanner (engl. to scan = abtasten) bezeichnet Personen mit einer unstillbaren Neugier.          

Barbara Sher, eine amerikanische Psychologin hat diesen Begriff geprägt und ein Buch dazu veröffentlicht:

 "Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast.“     Barbara Sher beschreibt darin das Wesen, die Fähigkeiten und Probleme der Scanner.

  • Scanner sind häufig hoch-/ und oder vielbegabt.
  • Kreativ und fantasievoll.

  • Sie haben zahlreiche verschiedene Interessen, die unterschiedlicher nicht sein können.

  • Es können Themen wie z.B. Sport, Medizin, Computer, Kochen und Backen, handwerkliche Tätigkeiten aller Art, Gartenarbeiten, Technik, Bücher lesen etc.

  • Vieles, was ein Scanner hört und sieht, aktiviert seine unstillbare Neugier, am Besten möchte er gleich anfangen. 

  • Im Hinblick auf die zahlreichen Normen und der mangelnden Flexibilität unserer heutigen Gesellschaft, kann diese Fähigkeit sogar ein Stigma bedeuten. Anders zu sein, wie ein Großteil der Bevölkerung ist heutzutage nicht erwünscht. Scanner haben deshalb oft Schwierigkeiten, vor allem im schulischen- und beruflichen Bereich, sozial anerkannt zu werden und sind deshalb häufig Opfer von Mobbing. Traumatische Erfahrungen sind keine Seltenheit.

  • Zusätzlich haben Scanner oft Probleme bei der Wahl eines Berufes oder des Studiums, was den zahlreichen Interessengebieten zugrunde liegt. Deshalb wird häufig eine Berufsausbildung oder das Studium abgebrochen. Nicht selten heißt es dann, dass Betroffene zu dumm oder faul wären.  

 

 

 





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